logo

BACHMANN (Basel, Bern, St. Gallen.)

BACHMANN_Basel, Bern, St. Gallen._Schweiz

BACHMANN (BASEL, BERN, ST. GALLEN.)

36.90TTC

36.90TTC

Format souhaité ( Plus de détails ? )

Toute utilisation non autorisée des images (sauf preuve de propriété) est interdite.

DESCRIPTION

BACHMANN
Basel, Bern, St. Gallen.
Schweiz

✶ Wappen der Familie BACHMANN von Basel

« In Schwarz ein silberner Wellenbalken, begleitet von zwei einander zugekehrten goldenen Mondsicheln. »
✶ Wappen der Familie BACHMANN von Bern

« In Schwarz ein blauer Wellenbalken, begleitet von zwei einander zugekehrten goldenen Mondsicheln. »
✶ Wappen der Familie BACHMANN von Amden, Kanton St. Gallen

« In Blau ein silberner Wellenbalken, unten begleitet von einem grünen Dreiberg und oben von einer goldenen Mondsichel, beseitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen. »

✶ Geschichte
Der Name BACHMANN ist in fast allen Kantonen der Deutschschweiz verbreitet, namentlich in Aargau, Bern, Glarus, Luzern, St. Gallen, Thurgau, Zug und Zürich. Er wurde von mehreren voneinander unabhängigen Familien getragen; ein gemeinsamer Stammvater lässt sich nicht nachweisen.
Der Name erscheint bereits im Mittelalter als Wohnstättenbezeichnung. In Hinwil im Kanton Zürich ist 1387 ein Gut «Hofstatt am Bach, genannt BACHMANNS Hofstatt» bezeugt. In Richterswil wird 1555 ein «Hof zum Bach» erwähnt.
Das Historische Lexikon der Schweiz unterscheidet namentlich drei alte Stämme: die BACHMANN von Menzingen und Zug, bezeugt seit dem 14. Jahrhundert; diejenigen von Stettfurt und Thundorf im Thurgau, bekannt seit 1361; sowie die katholische Familie von Glarus, die aus dem Gasterland stammt.
In Basel erscheint der Name in den bürgerlichen und heraldischen Sammlungen der Stadt. Das dieser Familie zugeschriebene Wappen greift das redende Motiv des Baches in Form eines silbernen Wellenbalkens auf schwarzem Grund auf. Kein bisher bekanntes Dokument erlaubt jedoch eine gesicherte Verbindung dieser Familie mit der Berner Linie oder jener aus dem Gasterland.
In Bern war eine Familie BACHMANN von 1629 bis 1700 im Grossen Rat vertreten. Mehrere ihrer Mitglieder bekleideten im 17. Jahrhundert bedeutende kirchliche Ämter. Der Name begegnet auch in Belp, Brenzikofen, Diessbach bei Thun, Niedermuhlern, Buchholterberg und Langnau im Emmental. Diese Niederlassungen können mehreren homonymen Familien entsprechen und dürfen nicht automatisch unter demselben Wappen zusammengefasst werden.
Im Kanton St. Gallen ist eine Familie BACHMANN namentlich in Amden bezeugt. Ihr Wappen, das in den Sammlungen des Staatsarchivs St. Gallen erhalten ist, verbindet einen wellenförmigen Fluss, einen Dreiberg, eine Mondsichel und zwei Sterne.
Das Gasterland, heute Teil des Kantons St. Gallen, ist auch die Wiege der berühmten Glarner Familie von Näfels. Adrien BACHMANN, in Weesen ansässig, erwarb 1602 das Landrecht und das Tagwenrecht von Glarus.
Johann Georg BACHMANN, aus Benken im Gasterland stammend, löste sich 1651 aus der Leibeigenschaft des Stifts Schänis. Im selben Jahr ins Glarner Landrecht aufgenommen, kam er über Weesen und liess sich 1659 in Näfels nieder. Er war nacheinander Vizehauptmann, Bannerherr, Landvogt von Sargans, Vize-Landammann und von 1684 bis 1686 katholischer Landammann.
Diese Familie stellte mehrere höhere Offiziere im Dienst Frankreichs, des Königreichs Piemont-Sardinien, Österreichs und der Eidgenossenschaft. Die männliche Linie erlosch 1831 in Näfels mit General Niklaus Franz von BACHMANN.
Ein Seitenast, der von Johann Georg BACHMANN ausgeht, liess sich in Frankreich unter dem Namen PACQUEMENT nieder. Das Historische Lexikon der Schweiz bezeichnet ihn zum Zeitpunkt der Abfassung seines Artikels noch als fortbestehend. Die Überlieferung einer 1714 verliehenen Grafenwürde wird von einzelnen älteren Quellen berichtet, ist aber mit Vorsicht zu formulieren: Dasselbe Lexikon hält fest, dass eine offizielle Nobilitierung der Glarner Familie nicht bekannt ist, obwohl Karl Leonhard und seine Nachkommen dem Militäradel angehörten und im 18. Jahrhundert die Partikel führten. Historisches Lexikon der Schweiz – Familie BACHMANN von Glarus
In Zug ist die Familie seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen und in Menzingen seit 1473 dokumentiert. Bis 1650 versahen mehrere ihrer Mitglieder das Amt des Ammanns für das Kloster Einsiedeln.
In Luzern wird ein in Münster ansässiger Zweig seit Beginn des 16. Jahrhunderts erwähnt. Im Aargau erscheinen BACHMANN-Familien im 17. Jahrhundert in Schneisingen, Wettingen und Muri. In Zürich und im Thurgau nahmen mehrere Familien dieses Namens ebenfalls einen Fluss als Hauptfigur ihrer Wappen auf.

✶ Etymologie
BACHMANN ist ein Wohnstättenname deutscher und schweizerdeutscher Herkunft, gebildet aus zwei Elementen:
Bach: Bach, Wildbach oder kleiner Wasserlauf;
Mann: Mann.
Der Name bezeichnete ursprünglich «den Mann am Bach», das heisst eine Person, die in der Nähe eines Gewässers wohnte, dort arbeitete oder ein Gut namens am Bach besass.
Er gehört damit zu den von einer topographischen Besonderheit oder einem Wohnort abgeleiteten Namen. Die grosse Verbreitung dieser Bezeichnung erklärt, weshalb mehrere Familien ohne bekannte Verwandtschaft unabhängig voneinander den Namen BACHMANN erhielten.
Diese Etymologie findet sich unmittelbar in den Wappen wieder, in denen der Bach in der Regel durch einen Wellenbalken, einen Schrägbalken oder einen Wellenbalken dargestellt wird.

✶ Heraldik
Die Wappen der verschiedenen Familien BACHMANN unterscheiden sich nach Kantonen und Herkunftsgemeinden, behalten aber häufig das redende Wassermotiv bei.
Basel
« In Schwarz ein silberner Wellenbalken, begleitet von zwei einander zugekehrten goldenen Mondsicheln. »
Bern
« In Schwarz ein blauer Wellenbalken, begleitet von zwei einander zugekehrten goldenen Mondsicheln. »
Einzelne Berner Zweige zeigen Varianten der Farben oder Figuren. Eine Familie von Niedermuhlern führt namentlich einen silbernen Wellenbalken auf Blau, begleitet von zwei goldenen Mondsicheln. Andere Zweige führen Fische, Rosen oder Lindenblätter.
Amden, Kanton St. Gallen
« In Blau ein silberner Wellenbalken, unten begleitet von einem grünen Dreiberg und oben von einer goldenen Mondsichel, beseitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen. »
Glarus und Näfels — ältere Wappen
« In Rot eine gestürzte goldene Mondsichel, belegt mit einem silbernen Kreuz und beseitet von zwei goldenen Sternen, das Ganze auf einem grünen Dreiberg. »
Diese Wappen sind namentlich durch die Siegel von Johann Georg BACHMANN bezeugt, Landvogt von Sargans 1672 und Landammann 1681.
Variante des Generals Niklaus Franz von BACHMANN
Die vom General geführte Variante behält den Dreiberg, die Mondsichel und die Sterne bei, fügt aber einen silbernen, schräggelegten Bach hinzu. Die ihn begleitenden Sterne sind fünfstrahlig.
Das Wappenbuch des Landes Glarus vermerkt, dass beide Varianten noch auf Silberplatten und -besteck aus dem Nachlass der beiden Brüder BACHMANN von Näfels sichtbar waren.
Luzern — Münster
« In Blau ein silberner Fluss, begleitet von zwei sechsstrahligen silbernen Sternen. »
Zug — Menzingen
« In Rot ein silberner, schräglinks gelegter Fluss, oben und unten begleitet von einer goldenen Mondsichel. »
Zürich und Thurgau
Mehrere Familien führen einen silbernen oder blauen Fluss. Einzelne Zürcher Zweige haben als Wappen:
« In Blau ein silberner Wellenbalken, begleitet von zwei einander zugekehrten goldenen Mondsicheln. »
March und Höfe — Kanton Schwyz
Eine Familie BACHMANN dieser Gegend führte einen Bach, begleitet von einem Reichsapfel und zwei Sternen. Diese Komposition erscheint bereits auf einem Glasgemälde von Tuggen aus dem Jahr 1614.
Es ist festzuhalten, dass die March und die Höfe zum Kanton Schwyz und nicht zum Kanton St. Gallen gehören. Ihre Nähe zum Gasterland erklärt vermutlich die in einzelnen Notizen vorkommende Verwechslung.
Diese zahlreichen Varianten zeigen, dass die Wappen einer bestimmten Familie und einer bestimmten Herkunftsgemeinde zuzuordnen sind und nicht unterschiedslos allen Trägern des Namens BACHMANN.

✶ Symbolik des Wappens
Der Fluss, der Bach oder der Wellenbalken bildet ein heraldisches Rebus des Namens BACHMANN, der auf das deutsche Wort Bach zurückgeht. Die Wappen sind daher wesentlich redend.
Das Wasser kann auch als Bild der Kontinuität, der Bewegung, der Weitergabe der Generationen und der Fruchtbarkeit des Landes gelesen werden.
Die Mondsichel ist traditionell mit Wachstum, Erneuerung und Hoffnung verbunden. Ihre gestürzte oder einander zugekehrte Stellung wechselt je nach Zweig und Quelle.
Die Sterne stehen traditionell für Licht, Orientierung und Erhöhung. Die Zahl ihrer Strahlen — fünf oder sechs — dient zugleich der Unterscheidung der Familien.
Der Dreiberg erinnert an die gebirgige Umgebung von Glarus, des Gasterlandes, der March und der Ostschweiz. Er bringt die territoriale Verwurzelung der Familie zum Ausdruck.
In den älteren Wappen von Näfels kann die mit einem Kreuz belegte Mondsichel mit der katholischen Identität der Linie in Verbindung gebracht werden. Dieses Familienkreuz ist jedoch vom eidgenössischen Emblem zu unterscheiden.
Im Jahr 1800 führte General Niklaus Franz von BACHMANN für seine Truppen wieder eine rote Standarte mit weissem Kreuz ein. Dieses Zeichen, das seit dem Ende des Mittelalters als gemeinsames Symbol aufgegeben war, trug zur Entstehung des späteren schweizerischen militärischen und nationalen Symbols bei. Eidgenössisches Departement für Verteidigung – Niklaus Franz von BACHMANN

✶ Symbolik der Farben
Den Farben werden traditionell folgende Bedeutungen beigelegt:
Rot: Mut, Kraft und militärischer Wert;
Blau: Treue, Loyalität und Beharrlichkeit;
Schwarz: Beständigkeit, Festigkeit und Ernst;
Gold: Freigebigkeit, Adel der Gesinnung und Strahlkraft;
Silber: Offenheit, Rechtschaffenheit und Reinheit;
Grün: Hoffnung, Kraft und Bindung an die Erde.
Diese Bedeutungen gehören zur traditionellen heraldischen Symbolik. Sie stellen nicht unbedingt die historische Erklärung dar, die die ersten Wappenträger gegeben hätten.

✶ Biographien bemerkenswerter Personen
Aargau

Christof BACHMANN, aus Schneisingen stammend, war von 1633 bis 1641 Abt von Wettingen. Er stellte im Kloster eine strenge Disziplin wieder her, liess die Glocken umgiessen und empfing als Stiftung die letzten Glasgemälde des Kreuzgangs. Er war auch für seine Wohltätigkeit bekannt.
Simon BACHMANN, um 1600 in Muri geboren, war ein bedeutender Holzbildhauer des 17. Jahrhunderts. Nach Aufenthalt im Ausland kehrte er kurz vor 1650 nach Muri zurück. Zwischen 1650 und 1651 schuf er die prächtigen Chorgestühle der Abteikirche, die er bis 1665 durch sechsundzwanzig Holzstatuen ergänzte. Zwei ihm zugeschriebene kleine Statuen wurden früher in Sarmenstorf aufbewahrt.

Bern

Samuel BACHMANN war 1662 Pfarrer in Ferenbalm, 1669 in Burgdorf, dann 1672 Vikar. 1691 wurde er Pfarrer und 1696 Dekan des Berner Münsters.
Franz Ludwig BACHMANN, Bruder des Vorigen, war nacheinander 1663 Pfarrer in Schangnau, 1671 in Seeberg und 1696 in Sigriswil. Im selben Jahr wurde er Dekan des Kapitels Thun. Er erwarb sich einen literarischen Ruf durch die Übersetzung mehrerer englischer Autoren. Er starb 1704.
Isidor BACHMANN, geboren am 4. April 1837 in Winikon im Kanton Luzern, studierte Naturwissenschaften in Basel und Zürich. 1863 wurde er Lehrer für Naturwissenschaften an der Kantonsschule Bern, 1868 Privatdozent und 1873 ordentlicher Professor für Geologie an der Universität Bern. Verfasser zahlreicher geologischer Arbeiten, veröffentlichte er namentlich Die Kander im Berner Oberland. Er ertrank am 4. April 1884 in der Aare.

Glarus und Näfels

Johann Georg BACHMANN (1621–1703), aus Benken stammend, erwarb 1651 das Glarner Bürgerrecht, nachdem er aus der Abhängigkeit des Stifts Schänis entlassen worden war. 1659 in Näfels ansässig, war er Vizehauptmann, Bannerherr, Landvogt von Sargans, Vize-Landammann und von 1684 bis 1686 katholischer Landammann.
Karl Leonhard von BACHMANN (1682–1749), Sohn von Johann Georg BACHMANN, trat 1701 in französische Dienste. Offizier der Schweizer Regimenter der Garde, erreichte er den Rang eines Maréchal de camp. Er war Ritter des königlichen und militärischen Ordens vom Heiligen Ludwig.
Karl Josef Anton Leodegar von BACHMANN (1734–1792) trat 1749 in französische Dienste. Major, dann Maréchal de camp, befehligte er die Schweizer Truppen, die am 10. August 1792 mit der Verteidigung des Tuilerienpalastes betraut waren. Nach der Einnahme des Schlosses verhaftet, wurde er vor ein Revolutionstribunal gestellt und am 3. September 1792 auf der Place du Carrousel hingerichtet.
Niklaus Franz von BACHMANN, genannt BACHMANN an der Letz oder BACHMANN-ANDERLETZ (1740–1831), Bruder des Vorigen, trat 1756 in französische Dienste. Später war er Generalleutnant im Dienst des Königreichs Piemont-Sardinien.
1799 übernahm er den Befehl über die schweizerischen Truppen, die an der Seite Österreichs und Englands kämpften. Die Legion BACHMANN wurde nach dem Frieden von Lunéville 1801 aufgelöst. 1802 befehligte er die föderalistischen Streitkräfte im Stecklikrieg.
1815 ernannte ihn die Tagsatzung zum Oberbefehlshaber der schweizerischen Truppen. Er führte die Operationen an der französischen Grenze und liess einen Teil der Franche-Comté besetzen. Versorgungsschwierigkeiten, Unordnung in der Armee und politische Meinungsverschiedenheiten bewogen ihn, am 26. Juli 1815 den Oberbefehl niederzulegen.
Ludwig XVIII. bot ihm darauf das Amt eines Generalinspektors der Schweizer Regimenter im französischen Dienst an. Im Alter von fünfundsiebzig Jahren lehnte er dieses Angebot ab. Die Tagsatzung überreichte ihm ein Ehrenschwert mit goldenem Griff. Er starb am 11. Februar 1831 in Näfels als letzter männlicher Vertreter seiner Linie.

Luzern

Jakob BACHMANN war 1544 Ammann des Kapitels Münster.
Johann BACHMANN, aus Hunkelen stammend, war einer der Anführer des Käferkriegs, eines Aufstands, der 1799 den Kanton Luzern erschütterte. Zum Tode verurteilt, wurde er am 16. Mai 1799 auf der Sentimatte erschossen.
Josef BACHMANN (1848–1902), seit 1866 Kapuziner, war der letzte männliche Vertreter des Zweiges von Münster.
Hans BACHMANN (1852–1917) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Werke wurden auf den internationalen Ausstellungen von London, Berlin und Antwerpen ausgezeichnet. Er wurde Professor an der Kunstgewerbeschule Zürich.

Thurgau

Johann Ulrich BACHMANN von Stettfurt war 1798 Mitglied des Unabhängigkeitskomitees, 1802 Stellvertreter in der Verwaltungskammer und 1803 Grossrat.
Johann Huldreich BACHMANN (1843–1915) war Anwalt, Präsident des Bezirksgerichts, Grossrat, Nationalrat und Bundesrichter.
Albert BACHMANN, geboren 1863, war Germanist, Professor an der Universität Zürich und Mitarbeiter des Schweizerischen Idiotikons. Er veröffentlichte mehrere Arbeiten zur deutschen Sprache und Literatur.

Zug

Adam BACHMANN, genannt der Rote, war 1581 Staatsschreiber in Zug und Landvogt von Locarno. Seine Ernennung zum Stadtschreiber löste eine bedeutende politische Auseinandersetzung aus, die als «Bachmann-Handel» bekannt wurde und das Eingreifen der eidgenössischen Orte erforderlich machte.
Die Familie stellte auch mehrere Offiziere, Goldschmiede, Glasmaler, Schulmeister und Geistliche im Zusammenhang mit der Abtei Einsiedeln.

Zürich

Kaspar BACHMANN, geboren 1800, widmete sich dem Holzschnitt. Er arbeitete namentlich für die illustrierten Kalender seiner Zeit und erwarb sich einen gewissen Ruf als Buchillustrator und politischer Zeichner.
Gottlieb BACHMANN (1874–1947), Jurist, lehrte an der Universität Zürich. Er war Präsident der Handelskammer Winterthur, Mitglied des Zürcher Kassationsgerichts und trat 1918 in die Generaldirektion der Schweizerischen Nationalbank ein.

✶ Heraldische Quellen
TSCHUDI-SCHÜMPERLIN, Ida, und WINTELER, Jakob, Wappenbuch des Landes Glarus, 1937, 2. Auflage 1977, S. 19–20.
Siegel von Johann Georg BACHMANN, Landvogt von Sargans 1672 und Landammann 1681, Landesarchiv Glarus.
Glasgemälde von Tuggen und Wappenscheibe der March, datiert 1614.
MEYER-KRAUS, Benedikt, Wappenbuch der Stadt Basel, Basel 1880.
Wappenbuch der Burgergemeinde Bern.
Staatsarchiv Bern, Sammlung der Familienwappen.
Staatsarchiv St. Gallen, «Wappen BACHMANN (Amden)».
GODET, Marcel; TÜRLER, Heinrich; ATTINGER, Victor, Dictionnaire historique et biographique de la Suisse, Artikel «BACHMANN».
RIETSTAP, Jean-Baptiste, Armorial général, 2. Auflage, Gouda 1884–1887; einsehbar in Gallica.
ROLLAND, Victor und Henri, Illustrations de l’Armorial général de J.-B. RIETSTAP, Paris 1903–1926.
Silberplatten und -besteck aus dem Nachlass der Brüder BACHMANN von Näfels, früher in der Familie Hauser aufbewahrt.
Armorial.org — heraldische Sammlungen von Lionel Sandoz, Notice BACHMANN, nach dem Wappenbuch der Stadt Basel.

✶ Bibliographische Quellen
GODET, Marcel; TÜRLER, Heinrich; ATTINGER, Victor, Dictionnaire historique et biographique de la Suisse, Neuchâtel 1921–1934, Artikel «BACHMANN».
LAUPPER, Hans, «BACHMANN (GL)», Historisches Lexikon der Schweiz.
LAUPPER, Hans, General Niklaus Franz von BACHMANN, 1974.
LAUPPER, Hans, «Niklaus Franz von BACHMANN», in Grosse Glarner, 1986, S. 95–103.
ZWICKY VON GAUEN, J. P. (Hg.), Schweizerisches Geschlechterbuch, Band IX.
BACHMANN, Isidor, Die Kander im Berner Oberland. Ein ehemaliges Gletscher- und Flussgebiet, Bern, Dalp 1870.
HEER, Gottfried, Geschichte des Landes Glarus.
HEFTI, Jakob, Arbeiten zur Geschichte des Kantons Glarus.
OECHSLI, Wilhelm, Geschichte der Schweiz.
DÄNDLIKER, Karl, Geschichte der Schweiz.
MAY, Emmanuel, Histoire militaire de la Suisse et celle des Suisses dans les différents services de l’Europe, Band VI.
MEYER, Wilhelm Josef, Zuger Biographien.
HENGGELER, Rudolf, Zuger Konventualen in Einsiedeln.
FISCHER, E.-F., Zum Andenken des Freiherrn Niklaus Franz von BACHMANN.
Grabesblumen von General N. von BACHMANN.
BLUMER und HEER, Arbeiten zum Kanton Glarus.
BÜRKLI, Neujahrsblatt der Zürcher Feuerwerker, 1882.
Berner Schulblatt.
Glarner Volksblatt, 1915.
Münsterer Zeitung, 1912.
Dictionnaire historique et biographique de la Suisse, ältere Ausgaben einsehbar in Google Books.

✶ Archive
Landesarchiv und Staatsarchiv Glarus: Familiensiegel, Landrechtsregister, Akten zu den öffentlichen Ämtern der BACHMANN, Militärakten und Dokumente zum General Niklaus Franz von BACHMANN.
Staatsarchiv Glarus: Fahne der Legion BACHMANN, 1948 von einem Mitglied der Familie PACQUEMENT aus Paris zurückgegeben.
Staatsarchiv Basel-Stadt: Bürgerregister, Notariatsakten, Pfarrregister, Siegel und heraldische Sammlungen.
Staatsarchiv Bern: Register des Grossen Rates, kirchliche Dossiers, Bürgerregister und Sammlung der Familienwappen.
Burgerbibliothek Bern: Wappenbücher, Genealogien, Siegel und Handschriften zu den Burgerfamilien.
Staatsarchiv St. Gallen: Pfarr- und Bürgerregister von Amden, Benken, Weesen und den Gemeinden des Gasterlandes; Sammlung der Familienwappen.
Stiftsarchiv Schänis: Freilassungsurkunde von Johann Georg BACHMANN von 1651.
Klosterarchiv Einsiedeln: Dokumente zu den BACHMANN von Menzingen und den Ammannsämtern.
Archive der March und des Kantons Schwyz: Hintersassenverzeichnis von 1599, Landrechtsregister und Wappenscheiben.
Schweizerisches Bundesarchiv, Bern: militärische und politische Dossiers zu den Feldzügen von 1800, 1802 und 1815.
Museum Näfels und Staatsarchiv Glarus: Grabmal des Generals und seiner Gemahlin, Bildnisse und die 1868 von Hassler veröffentlichte Lithographie.
Service historique de la Défense, Vincennes: Dossiers der Offiziere und Schweizer Regimenter im französischen Dienst.
Archives nationales, Paris: Dokumente zu den Schweizergarden, zur Verteidigung der Tuilerien und zu den Offizieren BACHMANN.
Bibliothèque nationale de France – Gallica: Wappenbücher, militärische Werke, historische Veröffentlichungen und Drucke zu den Familien BACHMANN.

✶ Schluss
Der Name BACHMANN, gebildet vom deutschen Wort Bach, wurde von zahlreichen, unabhängig voneinander in mehreren Schweizer Kantonen ansässigen Familien getragen. Der heraldische Fluss bildet ihr wichtigstes gemeinsames Merkmal und führt zu redenden Wappen.
Die Unterschiede in den Farben, der Stellung des Baches, den Mondsicheln, Sternen, Bergen und Nebenfiguren erlauben jedoch die Unterscheidung der Zweige von Basel, Bern, Amden, Glarus, Luzern, Zug, Zürich, Thurgau und der March.
Ohne durchgehende, dokumentierte Abstammung ist jede dieser Familien gesondert zu untersuchen, nach ihrer Herkunftsgemeinde, ihren Siegeln, Glasgemälden und Bürgerregistern.


⚜️ © Urheberrecht: Lionel Sandoz, Wappenzeichnung und Text, 2026.



PARTAGEZ SUR LES RÉSEAUX SOCIAUX



LES AVIS


Il n'y a aucune note pour le moment. Soyez le premier à évaluer !

DONNEZ UNE NOTE