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PIERRON ( (Bayern)

PIERRON_Bayern_Deutschland (1)

PIERRON ( (BAYERN)

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DESCRIPTION

PIERRON
Bayern
Deutschland

Reichsadel, 17. Mai 1754.

Wappen:
„Geviert: Feld 1 und 4 in Blau ein silbernes, geflügeltes Einhorn (im Feld 1 nach links gewendet); Feld 2 und 3 in Schwarz ein silberner Stern zwischen zwei silbernen, gegeneinander gestellten halben Flügeln.“

Gekrönter Helm.
Kleinod: das Einhorn aus Feld 1 wachsend.
Helmdecken: rechts silber-blau, links silber-schwarz.

✶ Heraldische Quellen
J.B. Rietstap, Armorial général (Gouda 1861, 1884, 1887; Berlin 1934, 1937).
Armorial général J.B. Rietstap, illustriert von Victor und Henri Rolland (1903–1926). Koloriert von Lionel Sandoz (1993–2002).
armorial.org von Lionel Sandoz (Reproduktion und Kolorierung des Wappens der Familie PIERRON nach Rietstap-Rolland).
Heraldische Beschreibungen in deutschen Adelsakten (Ministerial-Akten, Hof- und Staatshandbücher).

✶ Geschichte
Die Familie PIERRON, in Bayern und in der Pfalz auch in der germanisierten Form von PIERRON bekannt, gehört zur niederen Reichsadel des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Sie wurde am 17. Mai 1754 durch Kaiser Franz I. in Wien in den Reichsadelsstand erhoben. Hauptbegünstigter dieser Nobilitierung war Nicolaus PIERRON, Hofkammerrat des Kurfürsten von der Pfalz.
Seine Nachkommen verließen den pfälzischen Dienst und traten in badische Dienste über. Die Familie zeichnete sich besonders im 18. und 19. Jahrhundert in der Verwaltung und im Militärwesen aus, vor allem in pfälzischen und badischen Truppen.
Das Wappen wurde in deutschen Adelswerken bestätigt und beschrieben, insbesondere in den Ministerial-Akten, Hof- und Staatshandbüchern sowie im Badischen Lexikon.

✶ Etymologie
Der Familienname PIERRON ist französischen Ursprungs und stellt eine Verkleinerungsform des Vornamens Pierre dar, der selbst aus dem lateinischen Petrus und dem griechischen Πέτρος (Petros) hervorgeht und „Stein“ oder „Fels“ bedeutet. Diese patronymische Bildung, die in frankophonen und lothringischen Regionen häufig vorkommt, bezeichnete ursprünglich „den Sohn des Pierre“ oder „den kleinen Pierre“.
Die germanisierte Form von PIERRON spiegelt die Anpassung des Namens an den Adelskontext des Heiligen Römischen Reiches wider, wobei das Adelsprädikat „von“ die Zugehörigkeit zum Territorialadel anzeigt, während die französische Wurzel erhalten bleibt.

✶ Heraldische Beschreibung
Das Wappen der Familie PIERRON bzw. von PIERRON (Bayern / Pfalz) wird wie folgt beschrieben:
„Geviert: in Feld 1 und 4 in Blau ein silbernes, geflügeltes Einhorn (im 1. Feld nach links gewendet); in Feld 2 und 3 in Schwarz ein silberner Stern zwischen zwei gegeneinander gestellten silbernen halben Flügeln.“
Gekrönter Helm.
Kleinod: das geflügelte silberne Einhorn wachsend.
Helmdecken: rechts silber-blau, links silber-schwarz.
Deutsche Beschreibung aus den Adelsquellen:
Wappen: von B. und † geviert. I. und IV. einwärts ein geflügeltes s. Einhorn. II. und III. zwei senkrecht stehende s. Flügel, dazwischen ein s. Stern.
Kleinod: gekrönt, wachsend das geflügelte s. Einhorn.
Decken: rechts b. s., links † s.

✶ Symbolik des Wappens
Das Wappen der Familie PIERRON / von PIERRON ist reich an traditionellen Adelsymbolen. Das springende Einhorn, die mythische Gestalt schlechthin, verkörpert Reinheit, unbesiegbare Kraft und Anmut; der hinzugefügte Flügel deutet auf geistige Erhebung oder schnelles Handeln hin. Die nach links gewendete Stellung im ersten Feld unterstreicht eine besondere Dynamik. Der silberne Stern zwischen zwei gegeneinander gestellten halben Flügeln auf schwarzem Grund symbolisiert göttliches Licht, himmlische Führung und das Streben nach oben; die adossierten halben Flügel stehen oft für Schutz, Aufstieg oder militärische Leistungen, während Schwarz Beständigkeit und Standhaftigkeit ausdrückt. Das Blau der Felder 1 und 4 verweist auf Treue und Wahrheit, Silber auf Reinheit und Aufrichtigkeit. Die gevierte Teilung des Schildes deutet auf eine Allianz oder ein vereintes Erbe hin, gekrönt von einem Helm und Kleinod, das das Einhorn wieder aufnimmt – Symbol für Adel und ritterliche Tugend.

✶ Bemerkenswerte Persönlichkeiten
Nicolaus PIERRON (nach 1754: Nicolaus von PIERRON): Hofkammerrat des Kurfürsten von der Pfalz. Er wurde am 17. Mai 1754 von Kaiser Franz I. in Wien als Hofkammerrat in den Reichsadelsstand erhoben und gilt als Begründer der adligen Linie. Seine Nachkommen traten in den Dienst des Großherzogtums Baden.
Carl von PIERRON: 1865 noch als Platzmajor in Mannheim erwähnt.
Ignaz von PIERRON: Oberst und Chef des Infanterie-Regiments Markgraf Wilhelm Nr. 3.
Die Familie PIERRON / von PIERRON hat sich somit vor allem im Verwaltungs- und Militärdienst der pfälzischen und badischen Höfe im 18. und 19. Jahrhundert ausgezeichnet.

✶ Biografie und Details zu Nicolaus PIERRON
Nicolaus PIERRON (nach seiner Nobilitierung Nicolaus von PIERRON) ist die zentrale Figur der Erhebung der Familie in den Reichsadelsstand. Er bekleidete das Amt des Hofkammerrats beim Kurfürsten von der Pfalz, wahrscheinlich unter Karl Theodor oder dessen Vorgänger. Diese wichtige Verwaltungsfunktion in der Hofkammer umfasste die Verwaltung der Finanzen, Domänen und wirtschaftlichen Angelegenheiten des pfälzischen Hofes (meist in Mannheim oder Heidelberg).
Am 17. Mai 1754 verlieh ihm Kaiser Franz I. in Wien per kaiserlichem Adelsdiplom den erblichen Reichsadelsstand. Dieses Diplom machte aus Nicolaus PIERRON den Nicolaus von PIERRON und erstreckte den Titel auf seine legitimen Nachkommen. Die Urkunde ist in den kaiserlichen Archiven erhalten und wird in mehreren deutschen Adelslexika (u. a. Kneschke, Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon) sowie in den pfälzischen Hof- und Staatshandbüchern erwähnt.
Seine Nachkommen wechselten nach und nach aus dem pfälzischen in den badischen Dienst. Dazu gehören:
Carl von PIERRON (Platzmajor in Mannheim, noch 1865 erwähnt)
Ignaz von PIERRON (Oberst und Regimentschef des Infanterie-Regiments Markgraf Wilhelm Nr. 3)
Die Familie ließ sich dauerhaft in der Region Mannheim und Karlsruhe nieder und diente weiterhin in Verwaltung und Militär.
Eine gewisse Therese PIERRON (wahrscheinlich eine entferntere Verwandte oder aus einem Seitenast) war 1777–1778 Schülerin von Wolfgang Amadeus Mozart in Mannheim. Mozart wohnte damals bei Hofkammerrat Anton Joseph Serrarius, dessen Stieftochter sie war. Dieses Detail zeigt das gebildete und wohlhabende Milieu, in dem sich die Familie PIERRON im 18. Jahrhundert in Mannheim bewegte.

✶ Verbindung der Familie PIERRON zu Wolfgang Amadeus Mozart in Mannheim 1777–1778
Wolfgang Amadeus Mozart hielt sich vom 30. Oktober 1777 bis 14. März 1778 in Mannheim auf. Ende Dezember 1777 zog er mit seiner Mutter bei Hofkammerrat Anton Joseph Serrarius ein. Im Gegenzug für kostenlose Unterkunft gab Mozart Klavierunterricht an dessen Stieftochter Therese PIERRON (auch Thérèse PIERRON oder Therese PIERRON Serrarius genannt), damals etwa 15 Jahre alt.
Für sie komponierte er die Violinsonate in C-Dur KV 296 (11. März 1778 in Mannheim), die er ihr als Abschiedsgeschenk überreichte. Die Handschrift trägt die Widmung „Pour Mademoiselle Therese [PIERRON]“.
Therese PIERRON gehörte zur selben adligen Familie PIERRON / von PIERRON, die 1754 in den Reichsadelsstand erhoben worden war. Obwohl der genaue Verwandtschaftsgrad nicht immer eindeutig angegeben wird, wird sie in mehreren Mozart-Quellen und Adelswerken als Angehörige der Familie des Hofkammerrats von PIERRON genannt. Die enge berufliche und soziale Nähe zwischen Nicolaus von PIERRON und Anton Joseph Serrarius (beide Hofkammerräte am selben Hof) macht eine direkte familiäre Verbindung oder eine Verschwägerung sehr wahrscheinlich.
Dieser Kontakt mit Mozart ist der bekannteste und am besten dokumentierte Moment in der Geschichte der Familie PIERRON im 18. Jahrhundert. Er belegt das kulturelle und gesellschaftliche Niveau der pfälzisch-badischen Adelslinie.

✶ Hauptquellen
Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon (Kneschke)
Historisches und genealogisches Adelsbuch des Großherzogthums Baden
Generallandesarchiv Karlsruhe, Bayerisches Hauptstaatsarchiv München (Ministerial-Akten, Hofhandbücher)
Rietstap, Siebmacher und deren Ergänzungen
Mozart-Korrespondenz und Neue Mozart-Ausgabe (NMA)
Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden
Wechmar (Ministerial-Akten)

✶ Archivquellen
Die Adelsbriefe vom 17. Mai 1754 befinden sich in den Wiener Reichsarchiven bzw. deren bayerischen und badischen Entsprechungen. Militärische und administrative Erwähnungen finden sich in den Hof- und Staatshandbüchern der Pfalz, den Ministerial-Akten sowie in den Akten des Infanterie-Regiments Markgraf Wilhelm Nr. 3.
Die genealogischen Werke des Großherzogtums Baden enthalten weitere Nachrichten zur badischen Linie der Familie.
Falls du eine noch formalere oder leicht angepasste Version (z. B. für ein Adelsbuch oder eine Website) wünschst, lass es mich wissen!

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PIERRON
Bavière
Allemagne

- Noblesse du St-Empire, 17 mai 1754.

Armoiries :
" Écartelé: aux 1 et 4, d'azur, à une licorne saillante d'argent, ailée du même, celle du 1 contournée; aux 2 et 3, de sable, à une étoile d'argent, entre deux demi-vols adossés du même. "
- Casque couronné.
- Cimier: la licorne du 1, issante.
- Lambrequin: à dextre d'argent et d'azur, à senestre d'argent et de sable.

✶ Sources héraldiques
- Armorial d’Europe par J.B. Rietstap (Gouda, 1861, 1884, 1887 ; Berlin, 1934, 1937).
- Armorial général J.B. Rietstap, illustré par Victor et Henri Rolland (1903-1926). Colorisé par Lionel Sandoz (1993-2002).
- Armorial.org de Lionel Sandoz (reproduction et colorisation des armoiries de la famille PIERRON d’après les sources Rietstap-Rolland).
- Description héraldique dans les recueils allemands (Ministerial-Akten, Hof- und Staatshandbücher).


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✶ Historique
La famille PIERRON, connue également sous la forme germanisée von PIERRON en Bavière et dans la région du Palatinat (Pfalz), appartient à la petite noblesse du Saint-Empire romain germanique.
Elle a été élevée à la dignité de Reichsadel (noblesse héréditaire d’Empire) le 17 mai 1754 par l’empereur François Ier à Vienne.
Nicolaus PIERRON, Hof-Kammerrath (conseiller de chambre de la cour) du prince-électeur du Palatinat, est le bénéficiaire principal de cet anoblissement.
Ses descendants ont quitté le service palatin pour entrer dans les services badenois (baadische Dienste).
La famille s’est particulièrement illustrée dans l’administration et l’armée au XVIIIe et XIXe siècles, notamment au sein des troupes du Palatinat et du Grand-Duché de Bade.
Les armoiries ont été confirmées et décrites dans les recueils nobiliaires allemands, notamment dans les Ministerial-Akten, Hof- und Staatshandbücher et le Badisches Lexicon.

✶ Étymologie
Le nom de famille PIERRON est d’origine française et constitue un diminutif du prénom Pierre, lui-même issu du latin Petrus et du grec Πέτρος (Petros), signifiant « pierre » ou « rocher ». Cette formation patronymique, fréquente dans les régions francophones et lorraines, désigne à l’origine « le fils de Pierre » ou « le petit Pierre ».
La variante germanisée von PIERRON reflète l’adaptation du nom au contexte nobiliaire du Saint-Empire, où la particule « von » indique l’appartenance à la noblesse territoriale tout en conservant la racine française originelle.

✶ Héraldique
Les armoiries de la famille PIERRON ou von PIERRON (Bavière / Palatinat) sont décrites comme suit :
" Écartelé : aux 1 et 4, d’azur, à une licorne saillante d’argent, ailée du même, celle du 1 contournée ; aux 2 et 3, de sable, à une étoile d’argent, entre deux demi-vols adossés du même."
Casque couronné.
Cimier : la licorne du 1, issante.
Lambrequin : à dextre d’argent et d’azur, à senestre d’argent et de sable.

✶ Une description allemande équivalente figure dans les sources nobiliaires :
Wappen: von B. und † geviert. I. und IV., einwärts ein geflügeltes s. Einhorn. II. und III. zwei senkrecht stehende s. Flügel, dazwischen ein s. Stern.
Kleinod: gekrönt, wachsend das geflügelte s. Einhorn.
Decken: rechts b. s., links † s.

✶ Symbolique du blason
Le blason de la famille PIERRON ou von PIERRON est riche en symboles traditionnels de la noblesse. La licorne saillante, figure mythique par excellence, incarne la pureté, la force invincible et la grâce ; son aile ajoutée évoque l’élévation spirituelle ou la rapidité d’action. La position contournée au premier quartier souligne un dynamisme particulier. L’étoile d’argent, placée entre deux demi-vols adossés sur fond de sable, symbolise la lumière divine, la guidance céleste et l’aspiration vers le haut ; les demi-vols adossés représentent souvent la protection, l’ascension ou des exploits militaires, tandis que le sable exprime la constance et la fermeté. L’azur des quartiers 1 et 4 renvoie à la loyauté et à la vérité, l’argent à la pureté et à la sincérité. L’ensemble écussonné en écartelé suggère une alliance ou un héritage unifié, couronné par un casque et un cimier reprenant la licorne, symbole de noblesse et de vertu chevaleresque.

✶ Biographique des personnages remarquables ✶
- Nicolaus PIERRON (ou Nicolaus von PIERRON après 1754) : Hof-Kammerrath du Kurfürst (prince-électeur) du Palatinat. Il fut anobli le 17 mai 1754 par l’empereur François Ier à Vienne en qualité de conseiller de chambre de la cour. Il est considéré comme le fondateur de la lignée noble. Ses descendants passèrent au service du Grand-Duché de Bade.
- Carl von PIERRON : Mentionné encore en 1865 comme Platzmajor (major de place) à Mannheim.
- Ignaz von PIERRON : Oberst (colonel) et chef du régiment d’infanterie Markgraf Wilhelm Nr. 3 (régiment d’infanterie du margrave Wilhelm n° 3).
La famille PIERRON ou von PIERRON s’est donc distinguée dans les domaines administratif et militaire, particulièrement au service des cours du Palatinat et de Bade au XVIIIe et XIXe siècles.

✶ Biographie et Détails sur Nicolaus PIERRON
- Nicolaus PIERRON (également orthographié Nicolaus von PIERRON après son anoblissement) est le personnage central de l’élévation de la famille PIERRON / von PIERRON au rang de noblesse du Saint-Empire.
Il exerçait la charge de Hof-Kammerrath (conseiller de la chambre de la cour, ou Hofkammerrat) auprès du Kurfürst (prince-électeur) du Palatinat (Kurfürstentum Pfalz), probablement sous le règne de Charles Théodore ou de son prédécesseur. Cette fonction administrative importante au sein de la Hofkammer (chambre de la cour) impliquait la gestion des finances, des domaines et des affaires économiques de la cour palatine, souvent basée à Mannheim ou Heidelberg.
Le 17 mai 1754, à Vienne, l’empereur François Ier (François Ier du Saint-Empire) lui accorda, par lettres patentes impériales, le Reichsadelsstand (noblesse héréditaire d’Empire). Ce diplôme d’anoblissement transforma Nicolaus PIERRON en Nicolaus von PIERRON et étendit le titre à ses descendants légitimes. L’acte est conservé dans les archives impériales et mentionné dans plusieurs recueils nobiliaires allemands, dont le Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon de Kneschke et les Hof- und Staatshandbücher du Palatinat.
Cet anoblissement s’inscrit dans la politique courante du Saint-Empire consistant à récompenser des serviteurs fidèles de la cour, notamment des administrateurs compétents issus de la bourgeoisie ou de familles d’origine française établies dans les territoires rhénans.
Les sources indiquent que ses descendants quittèrent progressivement le service palatin pour entrer dans les services du Grand-Duché de Bade (« baadische Dienste »). Parmi eux :
- Carl von PIERRON : encore mentionné en 1865 comme Platzmajor (major de place) à Mannheim.
- Ignaz von PIERRON : Oberst (colonel) et chef du régiment d’infanterie Markgraf Wilhelm Nr. 3.
La famille s’installa durablement dans la région de Mannheim et Karlsruhe, où elle continua à servir dans l’administration et l’armée.
Une certaine Therese PIERRON (probablement une parente plus éloignée ou issue d’une branche collatérale) est connue pour avoir été, en 1777-1778, l’élève de Wolfgang Amadeus MOZART à Mannheim ; MOZART logeait alors chez le Hofkammerrat Anton Joseph Serrarius, dont elle était la belle-fille. Ce détail illustre le milieu cultivé et aisé dans lequel évoluait la famille PIERRON à Mannheim au XVIIIe siècle.
- Nicolaus PIERRON appartient à cette couche de la petite noblesse d’office du XVIIIe siècle, souvent d’origine française ou lorraine, qui s’intégra aux cours allemandes du Saint-Empire. Son anoblissement de 1754 marque le passage officiel de la famille du statut bourgeois à celui de noblesse impériale, confirmé ensuite dans les armoriaux (Rietstap, Siebmacher, etc.) et les lexiques nobiliaires badois et palatins.
Aucune information précise n’est disponible dans les sources publiques sur sa date de naissance, de décès, son lieu d’origine exact (probablement la région rhénane ou une famille française établie en Pfalz) ni sur d’éventuelles alliances matrimoniales. Les détails biographiques restent donc principalement attachés à sa fonction et à son élévation nobiliaire.

✶ Lien entre la famille PIERRON et Wolfgang Amadeus MOZART à Mannheim en 1777-1778.
- Contexte du séjour de MOZART à Mannheim
Wolfgang Amadeus MOZART, alors âgé de 21 ans, séjourna à Mannheim du 30 octobre 1777 au 14 mars 1778, accompagné de sa mère Maria Anna. Il espérait obtenir un poste à la cour du prince-électeur Charles Théodore du Palatinat, célèbre pour son orchestre d’avant-garde (l’école de Mannheim). Après un refus, les MOZART cherchèrent un logement gratuit pour réduire les dépenses.
Fin décembre 1777, ils s’installèrent chez Anton Joseph Serrarius (ou Serrarius), Hofkammerrat (conseiller de la chambre de la cour) du Kurfürst. En échange du logement gratuit (et souvent de la pension), MOZART donna des leçons de piano à la belle-fille de Serrarius.
Therese PIERRON, l’élève de MOZART
La jeune fille en question était Therese PIERRON (également appelée Therese PIERRON Serrarius ou Thérèse PIERRON), âgée d’environ 15 ans en 1778. Elle était la belle-fille (Stieftochter) d’Anton Joseph Serrarius, issue d’un précédent mariage de sa mère.
MOZART lui donna des leçons de piano et composa spécialement pour elle la Sonate pour piano et violon en do majeur, KV 296, datée du 11 mars 1778 à Mannheim. L’autographe porte la dédicace manuscrite : « Pour Mademoiselle Therese [PIERRON] ».
Cette sonate fut offerte à Therese comme cadeau d’adieu la veille du départ des MOZART (le 13 mars 1778). Elle ne fut publiée qu’en 1781, dans le recueil Opus 2 (avec les sonates KV 376 à 380).
- Activités musicales impliquant Therese PIERRON
Le 14 janvier 1778, lors d’une soirée musicale chez Serrarius, Therese joua un concerto de MOZART (probablement le Concerto en do majeur KV 246, « Lützow ») qu’elle avait étudié avec le compositeur.
Le 12 mars 1778, elle participa à une exécution du Concerto pour trois pianos KV 242 (« Lodron ») aux côtés de Rosina (Rosa) Cannabich et d’Aloisia Weber (future belle-sœur de MOZART).
Ces événements montrent que Therese évoluait dans le cercle musical cultivé de Mannheim, fréquenté par MOZART et les familles Cannabich, Weber, etc.
Lien avec Nicolaus von PIERRON
Therese PIERRON appartient à la même famille noble PIERRON / von PIERRON anoblie en 1754.
Bien que les sources ne précisent pas toujours le degré exact de parenté, plusieurs recueils et notices historiques identifient Therese comme membre de la famille du Hofkammerrat von PIERRON (parfois confondu ou associé au milieu de Serrarius). Nicolaus von PIERRON (anobli en 1754) était lui-même Hof-Kammerrath du Kurfürst du Palatinat, exactement comme Serrarius. La proximité des fonctions et du milieu social à la cour de Mannheim suggère fortement un lien familial direct ou par alliance : Therese est souvent décrite dans la littérature MOZARTienne comme issue du foyer d’un « Privy Court Councillor PIERRON » ou comme « fille du Hofkammerrat » dans le contexte noble.
Ce milieu de la petite noblesse d’office palatine (administrateurs cultivés, souvent d’origine française ou lorraine) explique pourquoi la famille PIERRON évoluait dans les cercles où MOZART cherchait des appuis.
- Importance du lien pour la famille PIERRON
Ce contact avec MOZART constitue le moment le plus notable et le mieux documenté de l’histoire de la famille PIERRON au XVIIIe siècle. Il illustre le niveau culturel et social atteint par la lignée noble bavaro-palatine : une jeune fille de la famille recevait des leçons et une dédicace d’un des plus grands compositeurs de l’époque, dans le cadre d’une cour princière renommée pour sa musique.
La sonate KV 296 reste aujourd’hui un témoignage musical direct de cette relation.
Ce lien renforce le portrait de la famille PIERRON comme une lignée noble intégrée à l’administration palatine et au monde musical de la fin du XVIIIe siècle. Il peut être ajouté à la section « Biographique des personnages remarquables » de la notice familiale.

✶ Sources principales
- Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon (Kneschke).
- Historisches und genealogisches Adelsbuch des Großherzogthums Baden.
- Archives du Generallandesarchiv Karlsruhe et du Bayerisches Hauptstaatsarchiv (mentions dans les Ministerial-Akten et Hofhandbücher).
- Descriptions héraldiques dans Rietstap et les suppléments de Siebmacher.
lien entre la famille PIERRON et Wolfgang Amadeus MOZART à Mannheim en 1777-1778.
- Correspondance de MOZART et éditions critiques (Neue MOZART-Ausgabe / NMA).
- Biographies et études Mozartiennes classiques (notamment les notices sur le séjour à Mannheim).
- Descriptions dans les catalogues thématiques Köchel et les livrets d’enregistrements savants (Hyperion, Henle, etc.).
- Recueils nobiliaires allemands mentionnant la famille von PIERRON au service du Palatinat et de Bade.

✶ Sources bibliographiques
Rietstap, Johannes Baptista. Armorial général, précédé d’un dictionnaire des termes du blason. Gouda, 1884-1887 (éditions ultérieures à Berlin).
Rolland, Victor et Henri. Armorial général de Rietstap, illustré. 1903-1926.
Sandoz, Lionel. Colorisation de l’Armorial général de Rietstap (1993-2002), consultable via armorial.org.
Badisches Lexicon (mention de la famille).
Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden (recueil généalogique nobiliaire badois).
Wechmar (référence dans les actes ministériels, S. 6. 297).

✶ Archives
Les archives relatives à la famille PIERRON ou von PIERRON relèvent principalement des fonds du Saint-Empire romain germanique et des registres nobiliaires du Palatinat et de Bade du XVIIIe et XIXe siècles.
Les lettres d’anoblissement du 17 mai 1754 sont conservées dans les archives impériales viennoises ou leurs équivalents bavarois et palatins (Bayerisches Hauptstaatsarchiv à Munich, Generallandesarchiv Karlsruhe).
Les mentions militaires et administratives figurent dans les Hof- und Staatshandbücher du Palatinat, les Ministerial-Akten ainsi que dans les archives du régiment d’infanterie Markgraf Wilhelm Nr. 3.
Les armoriaux imprimés et manuscrits du XIXe siècle conservent également des représentations des armoiries.
Les recueils généalogiques du Grand-Duché de Bade (Historisches und genealogisches Adelsbuch des Großherzogthums Baden) contiennent des notices sur la branche badenoise. Aucune archive privée ou paroissiale spécifique n’est citée dans les sources héraldiques consultées.


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