logo

BIRSER (Thurgau, Luzern.)

BIRSER_Thurgau, Luzern._Schweiz (+)

BIRSER (THURGAU, LUZERN.)

36.90TTC

36.90TTC

Desired support ( ? )

Any unauthorized use of images (unless proof of purchase) is prohibited.

DESCRIPTION

BIRSER (manchmal als „BRISER“ gelesen)
Thurgau, Luzern.
Schweiz

Ulrich BIRSER und seine Frau, 1618. (Vitromusée Schloss Romont, Kanton Freiburg).
Familie stammt aus Kreuzlingen.

Wappenkunde
„In Gold ein schwarzer Buchstabe T, links begleitet von einem schwarzen Punkt (oder einer Kugel).“
Träger: Wappenschild, gehalten von einem Engel.

Dieses Fenster von 1618 – ein Porträt der Stifter mit starkem symbolischen Brauchtum (Hochzeit/Willkommen) – bietet ein präzises Zeugnis der privaten Glasmalereikultur in der Schweiz zu Beginn des 17. Jahrhunderts und belegt durch die Inschrift die Existenz des Familiennamens BIRSER, vermutlich von alemannisch-toponymischer Herkunft.

Hinweis zur Familie BIRSER (manchmal als „BRISER“ gelesen)

✦ Herkunft:
Thurgau (Schweiz), erwähnt in Romont (Freiburg), 1618

✦ Historischer Hinweis
Die Familie BIRSER erscheint zu Beginn des 17. Jahrhunderts dokumentiert durch ein Glasfenster von 1618, das in Romont (Freiburg) erhalten ist und Ulrich BIRSER sowie seine Ehefrau darstellt.
Dieses Fenster, mit dem Namen der Stifter versehen, veranschaulicht eine charakteristische Praxis der Deutschschweiz: die Auftraggebung von privaten, wappenverzierten Glasfenstern bei bedeutenden familiären Ereignissen (Hochzeit, Einbürgerung, Schenkung).
Das Dokument belegt die Existenz des Familiennamens BIRSER und dessen Verbindung zum Kanton Thurgau, insbesondere zu Kreuzlingen, der mutmaßlichen Herkunft der Familie.
Diese Stadt entwickelte sich rund um das Augustinerkloster Kreuzlingen, das 1125 von Ulrich I., Bischof von Konstanz, gegründet wurde.
Obwohl das Kloster mehrfach zerstört wurde, blieb es bis zu seiner Säkularisation im Jahr 1848 ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum.
Die Erwähnung des Ehepaars Ulrich Birser und seiner Frau (1618) beleuchtet die Integration einer Thurgauer Familie in das gesellschaftliche Gefüge von Romont in der Westschweiz.

✦ Wappenkunde
Das Glasfenster von 1618 zeigt einen von einem Engel gehaltenen Wappenschild; die dargestellten Wappen sind noch nicht eindeutig identifiziert, werden aber wie folgt beschrieben:
„In Gold ein schwarzer Buchstabe T, links begleitet von einem schwarzen Punkt (oder einer Kugel).“
Diese einzigartige Komposition, die sich auf einen Anfangsbuchstaben konzentriert (vermutlich ein abkürzendes oder symbolisches Zeichen), ist in der schweizerischen Wappenkunde des 16.–17. Jahrhunderts nicht ungewöhnlich, wo bürgerliche Wappen oft sprechende Ladungen oder symbolische Buchstaben verwendeten.
Die Anwesenheit des Engels bestätigt den Status des Fensters als Stiftertafel und verankert das Objekt in einer reichen und kodifizierten schweizerischen Handwerkstradition.

✦ Etymologie des Familiennamens
Der Name BIRSER geht höchstwahrscheinlich auf eine typisch alemannische toponymische Bildung zurück, bei der das Suffix -er „aus“ oder „Bewohner von“ bedeutet (vgl. Zürcher, Berner, Basler).
Zwei Haupt-hypothesen werden vorgeschlagen:
Hydronymisch: abgeleitet vom Fluss Birs(e) (Nebenfluss des Rheins, der den Jura durchfließt) → benachbarte Toponyme wie Birseck, Birsfelden.
Toponymisch verwandt mit Birrer: Variante, die mit der Gemeinde Birr (AG) in Verbindung steht, die den gut belegten Familiennamen Birrer hervorgebracht hat.
Diese Annäherungen bleiben hypothetisch, da ältere Belege fehlen, sind jedoch sprachlich kohärent und fügen sich in die traditionelle Morphologie deutschschweizerischer Familiennamen ein.

✦ Biographie und Personen
- Ulrich BIRSER (aktiv 1618): Erwähnt zusammen mit seiner Ehefrau auf dem Glasfenster in Romont.
Dieses visuelle Zeugnis ist derzeit das älteste bekannte Dokument zur Familie.
Lokale Archive (Romont, Kreuzlingen, Thurgau) könnten weitere Erwähnungen liefern, insbesondere in den Pfarr- oder Bürgerregistern des 17. Jahrhunderts.
- Catherine BIRSER, ihr Name taucht in der Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf, insbesondere in Luzern. Erwähnt wird Catherine BIRSER, Ehefrau von Joseph († vor 1916), deren Tochter Aline (manchmal als Bockert, Bokeert, Bockaert oder Bockeert geschrieben) am 5. Februar 1916 in Luzern geboren wurde.
Aline Bockert, Tochter von Catherine BIRSER, wurde während des Zweiten Weltkriegs wegen Spionageverdachts belangt. Laut den Archiven der Surveillance du Territoire (S.R.A.) besuchte sie 1944 in Badenweiler (Deutschland) Sabotagekurse zusammen mit François Paul, der später verhaftet wurde. Man befürchtete, dass sie in französisches Gebiet abgesetzt werden könnte.
Ihr Werdegang bleibt mit Mulhouse verbunden: Sie kam 1939 während der Mobilmachung in Begleitung eines Offiziers, Pierre Max, Leutnant der Reserve, dorthin.
Nach dem Krieg wird sie erneut in Mulhouse und dann in Paris (Sommer 1945) erwähnt, wo sie bestimmte Kreise des Exils oder der Kollaboration frequentierte.
Französische Polizeiberichte (insbesondere von Direktor Roger Wybot und Inspektor Chaumont Féréol, 1944–1945) erwähnen regelmäßig ihre Abstammung: Tochter von Joseph und Catherine BIRSER. Der mütterliche Geburtsname „BIRSER“ ist somit in den Archiven gut belegt.

✦ Symbolik und Kultur
Das Fenster in Romont veranschaulicht die symbolische Rolle von Glasfenstern in der Schweiz des 17. Jahrhunderts:
Familienerinnerung: Einschreibung von Namen und Wappen in einem Gotteshaus.
Gesellschaftlicher Brauch: Opfergabe an die Pfarrei oder das Kloster bei einer Hochzeit oder Schenkung.
Bürgerliche Wappenkunde: Verwendung einfacher Wappen, die oft auf Buchstaben oder abkürzenden Zeichen basieren, anstelle traditioneller adliger Ladungen.

✦ Bibliographie und Quellen
Archive von Romont (Glasfenster von 1618).
Geschichte des Augustinerklosters Kreuzlingen (gegründet 1125, wiederaufgebaut 1650, säkularisiert 1848).
Zur schweizerischen Wappenkunde:
Eugène Olivier, Armorial de la Suisse (19. Jahrhundert).
Oskar Bär, Die Glasmalerei der Schweiz (20. Jahrhundert).

Onomastische Studien: Deutschschweizerische Nachnamenwörterbücher (Duden, Schweizerische Gesellschaft für Namenforschung).

???? Zusammenfassung:
Die Familie BIRSER ist 1618 in Romont (Freiburg) belegt, vermutlich aus Kreuzlingen (Thurgau) stammend.
Ihr Name ist wahrscheinlich toponymisch, verbunden mit dem Einzugsgebiet der Birs oder der Gemeinde Birr.
Das Glasfenster von 1618 mit dem rätselhaften Wappen „in Gold ein schwarzer Buchstabe T, begleitet von einem schwarzen Punkt“ stellt ein wertvolles Zeugnis der privaten Glasmalereikultur in der Schweiz des 17. Jahrhunderts dar und markiert eine der ältesten Erwähnungen dieses Familiennamens.

_____________________________

BIRSER (parfois lu « BRISER »)
Thurgovie, Lucerne.
Suisse

- Ulrich BIRSER et sa femme, 1618. (Vitromusée Château de Romont, canton de Fribourg).
- Famille originaire de Kreuzlingen.

Héraldique
" D’or, à la lettre T de sable, accostée à senestre d’un point (ou pellet) de sable. "
- Support : écu tenu par un ange.

Ce panneau de 1618 — portrait de donateurs armé d’une forte charge coutumière (mariage/bienvenue) — offre un témoignage précis de la culture du vitrail privé en Suisse au début du XVIIe siècle et atteste, par l’inscription, l’existence du patronyme BIRSER, probablement d’ascendance alémanique toponymique.

___
Notice sur la famille BIRSER (parfois lu « BRISER »)

✦ Origine :
Thurgovie (Suisse), mentionnée à Romont (Fribourg), 1618

✦ Notice historique
La famille BIRSER apparaît de manière documentée au début du XVIIᵉ siècle grâce à un vitrail de 1618 conservé à Romont (Fribourg), représentant Ulrich BIRSER et son épouse.
Ce panneau, inscrit au nom des donateurs, illustre une pratique caractéristique de la Suisse alémanique : la commande de vitraux privés armoriés lors d’événements familiaux majeurs (mariage, entrée en bourgeoisie, donation).
Le document atteste l’existence du patronyme BIRSER et son rattachement au canton de Thurgovie, plus précisément à Kreuzlingen, localité dont la famille semble être issue.
Cette ville se développe autour du couvent des Augustins de Kreuzlingen, fondé en 1125 par Ulrich Ier, évêque de Constance.
Bien que détruit à plusieurs reprises, le monastère demeure un centre religieux et culturel majeur jusqu’à sa sécularisation en 1848.
La mention du couple Ulrich Birser et sa femme (1618) met en lumière l’intégration d’une famille thurgovienne dans le tissu social de Romont, en Suisse romande.

✦ Héraldique
Le vitrail de 1618 montre un écu tenu par un ange ; les armes représentées ne sont pas encore identifiées de façon stable, mais sont décrites comme :
« D’or, à la lettre T de sable, accostée à senestre d’un point (ou pellet) du même. »
Cette composition singulière, centrée sur une lettre initiale (probablement un signe abréviatif ou symbolique), n’est pas rare dans l’héraldique suisse des XVIᵉ–XVIIᵉ siècles, où les armoiries bourgeoises pouvaient recourir à des charges parlantes ou à des lettres emblématiques.
La présence de l’ange confirme le statut du vitrail comme panneau de donateurs et ancre l’objet dans une tradition artisanale suisse riche et codifiée.

✦ Étymologie du patronyme
Le nom BIRSER relève très probablement d’une formation toponymique typique du suisse alémanique, où le suffixe -er signifie « originaire de » ou « habitant de » (cf. Zürcher, Berner, Basler).
Deux hypothèses principales sont proposées :
Hydronymique : dérivé de la rivière Birs(e) (affluent du Rhin, traversant le Jura) → toponymes voisins comme Birseck, Birsfelden.
Toponymique proche de Birrer : variante associée à la commune de Birr (AG), qui a donné le patronyme Birrer, bien attesté en Suisse.
Ces rapprochements demeurent hypothétiques faute d’attestations plus anciennes, mais ils sont linguistiquement cohérents et s’inscrivent dans la morphologie traditionnelle des patronymes suisses allemands.

✦ Biographie et personnages
- Ulrich BIRSER (actif en 1618) : cité avec son épouse sur le vitrail de Romont.
Ce témoignage visuel est aujourd’hui le plus ancien document connu relatif à la famille.
Les archives locales (Romont, Kreuzlingen, Thurgovie) pourraient livrer d’autres mentions, notamment dans les registres paroissiaux ou bourgeoisiaux du XVIIᵉ siècle.
- Catherine BIRSER, son nom figure en Suisse au début du XXᵉ siècle, notamment à Lucerne. On relève Catherine BIRSER, épouse de Joseph († avant 1916), dont la fille Aline (parfois orthographiée Bockert, Bokeert, Bockaert ou Bockeert) naquit à Lucerne le 5 février 1916.
Aline Bockert, fille de Catherine BIRSER, fut mise en cause pour espionnage durant la Seconde Guerre mondiale. D’après les archives de la Surveillance du Territoire (S.R.A.), elle suivit en 1944 à Badenweiler (Allemagne) des cours de sabotage aux côtés de François Paul, arrêté par la suite. On craignait qu’elle fût parachutée en territoire français.
Son parcours reste lié à Mulhouse : elle y arriva en 1939 lors de la mobilisation, en compagnie d’un officier, Pierre Max, lieutenant de réserve.
Après guerre, elle est signalée de nouveau à Mulhouse puis à Paris (été 1945), où elle aurait fréquenté certains milieux de l’exil ou de la collaboration.
Les rapports de police français (notamment ceux du directeur Roger Wybot et de l’inspecteur Chaumont Féréol, 1944–1945) mentionnent régulièrement sa filiation : fille de Joseph et de Catherine BIRSER. Le nom de jeune fille maternel « BIRSER » est donc solidement attesté dans les archives.

✦ Symbolique et culture
Le panneau de Romont illustre le rôle symbolique des vitraux dans la Suisse du XVIIᵉ siècle :
Mémoire familiale : inscription des noms et armoiries dans un lieu de culte.
Coutume sociale : offrande à la paroisse ou au couvent lors d’un mariage ou d’une donation.
Héraldique bourgeoise : usage d’armes simples, parfois construites sur des lettres ou des signes abréviatifs, plutôt que sur des charges traditionnelles nobiliaires.

✦ Bibliographie et sources
Archives de Romont (vitrail de 1618).
Histoire du couvent des Augustins de Kreuzlingen (fondé en 1125, reconstruit en 1650, sécularisé en 1848).
Sur l’héraldique suisse :
Eugène Olivier, Armorial de la Suisse (XIXᵉ).
Oskar Bär, Die Glasmalerei der Schweiz (XXᵉ).
Études onomastiques : dictionnaires suisses allemands des patronymes (Duden, Soc. suisse d’onomastique).

???? Synthèse :
La famille BIRSER est attestée en 1618 à Romont (Fribourg), probablement issue de Kreuzlingen (Thurgovie).
Son nom est vraisemblablement toponymique, lié au bassin de la Birse ou à la commune de Birr.
Le vitrail de 1618, portant les armes énigmatiques « d’or à la lettre T de sable, accostée d’un point du même », constitue un précieux témoignage de la culture du vitrail privé en Suisse au XVIIᵉ siècle et marque l’une des plus anciennes mentions de ce patronyme.

____________________



SHARE ON SOCIAL NETWORKS



OPINIONS


There are no notes at this time. Be the first to rate!

GIVE A NOTE